Mechatronik
Die Entwickler heutiger Geräte und Maschinen stehen vor dem Problem, dass durch hohe Anforderungen an ein technisches System, eine getrennte Entwicklung von Mechanik, Elektrotechnik und Informationstechnik kaum mehr möglich ist. Die Mechatronik vereint in diesem Punkt die Teilkomponenten eines Systems, aus den Fachbereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik, zu einem leistungsfähigen System. Es kann auch gesagt werden, dass die Mechatronik eine Schlüsseltechnologie des 21 Jahrhunderts darstellt.Mechatronik: Ist eine interdisziplinäre Ingenieurwissenschaft
Die Mechatronik ist eine interdisziplinäre Ingenieurwissenschaft, die sich mit dem Zusammenwirken elektronischer, mechanischer und informationstechnischer Systeme beschäftigt. Bereits aus dem Namen Mechatronik geht hervor, dass es sich um eine Verknüpfung von mechanischen und elektronischen Komponenten handelt mit dem Ziel die Leistungsfähigkeit von Systemen optimal zu verbessern und neue Eigenschaften zu realisieren. Es stehen neben den elektronischen Komponenten auch informationstechnische Systeme im Vordergrund, welche für die Steuerung der mechanischen Komponenten verantwortlich sind. Der Name wird hierbei von allen 3 Fachgebieten abgeleitet. Das „Mecha“ entstammt dem Wort Mechanik. Die Silbe „tro“ entspringt dem Wort Elektronik. Die letzte Silbe „nik“ entspringt dem Ende des Wortes Informatik. Der Begriff Mechatronik ist ein Kunstname und hat seinen Ursprung am Anfang der 70er Jahre. Durch den vermehrten Einsatz der Halbleitertechnik und dem Aufkommen der Mikroprozessoren konnte damals bereits der Grundstein für die Entwicklung von der Automatisierungstechnik gelegt werden. Heutzutage erhält der Begriff Mechatronik eine andere Bedeutung. Es ist viel mehr als nur der Einsatz von Mikroprozessoren. Viel mehr ist er Bestandteil einer Ingenieurswissenschaft, die sich mit dem ganzheitlichen Zusammenwirken mehrerer mechanischer und elektronischer Komponenten beschäftigt, die einer zentralen Steuerungseinheit unterliegen. Hierbei greifen die Zahnräder der Ingenieurswissenschaften des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informatik ineinander. Es werden somit die Fachgebiete Mechanik, Elektronik und Informatik miteinander verschmolzen.Im Bereich der Informatik, ist zum Beispiel auch das Internet angesiedelt. Das Internet ist wichtig um beispielsweise Bauteile für die Maschinen zu bestellen, aber auch um, aber nur wenn der Chef nicht da ist, kostenlose Online Games spielen zu können.
Mechatronik: Seit 1998 gibt es den Ausbildungsberuf Mechatroniker/in
Seit 1998 gibt es den Ausbildungsberuf zum Mechatroniker bzw. Mechatronikerin. In der Regel dauert die Ausbildung 42 Monate also 3 ½ Jahre. Handwerkliche Betriebe sowie große Industriebetriebe bieten den Ausbildungsberuf an.Neben der Ausbildung gibt es auch die Möglichkeit die Fähigkeiten und das Wissen der Mechatronik im Studium zu erlernen. Derzeit bieten rund 25 Hochschulen den Studiengang zum Mechatroniker an. Entweder als Diplom Studiengang oder als Bachelor und Master Studiengang. Nebenbei gibt es auch noch die Möglichkeit die Mechatronik als interdisziplinäres Vertiefungsstudium eines bereits angefangenen Ingenieurstudiums zu belegen. Die Regelstudienzeit beträgt hierbei 10 Semester beim Diplomstudium und 6 Semester für das Bachelorstudium und weitere 4 Semester für den Masterstudiengang. Der Mechatronikingenieur kann dabei sowohl im Elektrotechnikbereich als auch im Maschinenbau und der Informatik sein Wissen einbringen. Durch sein Fachübergreifendes Verständnis sind seine Einsatzgebiete die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Produkten.