Feinwerktechnik
Die Feinwerktechnik ist dem Maschinenbau verwandt und zählt zu den
interdisziplinären Fachgebieten der allgemeinen Technologie. Im
Unterschied zum Maschinenbau beschäftigt sich die Feinwerktechnik
jedoch mit der Entwicklung, Planung und der Herstellung bis zur
Serienproduktion von sehr kleinen, filigranen Bauteilen. Bei diesen
winzigen Modellen kommt es häufig auf eine sehr exakte Ausführung
an, damit sie die ihnen zugedachten Aufgaben auch übernehmen können.
Die Feinwerktechnik wird häufig auch als Feingerätetechnik
bezeichnet. Sie findet ihre Anwendung in der Medizintechnik, der
Messtechnik, der Mikroelektronik, der Mikroskopie, beim Bau von
Uhren, in der Raumfahrttechnik, in der Unterhaltungselektronik und
in vielen anderen Bereichen.
Feinwerktechnik: Das Feinwerktechnikstudium ist eng am Maschinenbaustudium orientiert
Das Universitätsstudium der Feinwerktechnik ist eng am
Maschinenbaustudium orientiert und in Elementen darin enthalten.
Dennoch umfasst die Feinwerktechnik weitere, über den Maschinenbau
hinaus gehende Teildisziplinen wie die Feinmechanik, die
Mechatronik, die Opto-Elektronik, die Technische Optik und die
Technische Akustik. Auch in der Gestaltung der Bauteile
unterscheidet sich die Feinwerktechnik vom Maschinenbau. Bauteile
aus der Feinwerktechnik werden oft für Prüfanlagen und Messanlagen
verwendet. Um hier zuverlässige Ergebnisse zu liefern, müssen sie
selbst in höchster Präzision hergestellt sein und sehr hoher
Beanspruchung stand halten. Sie müssen bruchsicher sein und eine
extrem hohe Steifigkeit aufweisen, sowohl in ihrer Form als
Einzelteile, als auch im verbauten Zustand innerhalb von
Gerätestrukturen. Erkenntnisse wie diese ziehen immer wieder weite Kreise. So sind einige Ansätze der Feinwerktechnik unter anderem auch in kleinen Internetspielen wie
Skyrama wiederzufinden.
Feinwerktechnik: Die Feinwerktechnik wird im Natur- und Umweltschutz eingesetzt
Die Feinwerktechnik wird in bedeutendem Umfang im Natur- und
Umweltschutz eingesetzt. Sie verbraucht weniger Ressourcen als
andere Industriezweige, und kann gleichzeitig zu besseren
Kontrollmöglichkeiten beitragen. Viele in der Feinwerktechnik
entwickelte Elemente helfen uns, unsere Natur zu beschützen. In
Deutschland kann der Studiengang Feinwerktechnik an mehreren
Fachhochschulen belegt werden. An manchen Orten ist er jedoch eng
mit der Fachrichtung Mechatronik verbunden.
Die Feinwerktechnik ist ein aufstrebender Industriezweig, dem für
die nächsten Jahrzehnte sehr gute Prognosen vorausgesagt werden. Das
zu erwartende Wachstum sorgt für eine entsprechend hohe Sicherung
der Arbeitsplätze und für ein eher hohes Lohnniveau. Dies wirkt sich
auch positiv auf den Maschinenbau aus. Zu beobachten ist, dass die
Feinwerktechnik überall dort boomt, wo bereits gesicherte Standorte
des Maschinenbaus angesiedelt sind un weiter expandieren.
Die weitaus meisten Studenten der Feinwerktechnik sind männlichen
Geschlechts. Übrigens wechseln viele Maschinenbau Studenten nach den
ersten Semestern in die Feinwerktechnik, da sie größere
Betätigungsspielräume und mehr unterschiedliche Fachgebiete bietet.
Eine Spezialisierung muss erst zu Ende des Studiums entschieden
werden. Der Studiengang selbst ist höchst anspruchsvoll und wird von
einem höheren Prozentsatz der Eingeschriebenen bereits in den ersten
3 Semestern wieder verlassen. Feinwerktechnik ist ein weitaus
komplexeres Aufgabengebiet, als es auf den ersten Blick aussieht.